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Das Studium des Markscheidewesens

Was ist Markscheidewesen

Das Markscheidewesen ist eine Disziplin des Bergbaus. Es beinhaltet im Wesentlichen:

  • Erkundung, Untersuchung und Bewertung von Bodenschätzen,
  • Lagerstättenprojektion,
  • Planung, messtechnische Erfassung sowie rissliche, kartographische Dokumentation von Bergwerken einschließlich Tagebauen und der Tagesanlagen,
  • Erfassung, Auswertung und bedarfsgerechte Bereitstellung von Geoinformationen (bergbaubezogenes Geoinformationswesen).


Hierzu gehören weiterhin:

  • Mitwirkung bei der Erlangung von Bergbauberechtigungen, Planungs- und Projektierungsarbeiten für den Aufschluss und die Gewinnung der Lagerstätte (einschließlich Fragen der Betriebswirtschaft, Wasserwirtschaft, Raumordnung und Regionalplanung),
  • Ermittlung, Überwachung und Verminderung der über- und untertägigen Auswirkungen des Abbaus (geotechnische Raumplanung) sowie Planung, Überwachung und Nachweis von Rekultivierungsmaßnahmen.

Aufgrund des breitgefächerten Studiums sind Markscheider über den Bergbau hinaus in vielen anderen Industriezweigen, Behörden, Ingenieurbüros und freiberuflich z. B. als vereidigter Sachverständiger und Gutachter im Einsatz. Ihre Tätigkeitsfelder decken ein vielfältiges Spektrum im Geflecht aus Geowissenschaft, Technik, Ökonomie und Umwelt sowohl im Bereich des klassischen Gewinnungsbergbaus als auch im Bereich der alternativen/geogenen Energiegewinnung und der sonstigen Hohlraumnutzung (z. B. als Deponie) ab.

 

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