Kolloquium 12.07.2012

 

Sind Grundwasserspiegelschwankungen per PS INSAR detektierbar?
- Eine Studie im Rahmen des Influins Projektes -

Vortragender: Dr. rer. nat. Christian Thiel

(Lehrstuhl für Fernerkundung, Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Kurzfassung:

Im Vortrag werden das Projekt Influins sowie erste Ergebnisse vorgestellt. Influins (Integrierte Fluiddynamik in Sedimentbecken) ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dessen Ziel es ist am Fallbeispiel des Thüringer Beckens die gekoppelte Dynamik oberflächennaher und tiefer Fluid- und Stoffströme in Sedimentbecken auf allen relevanten Skalen zu untersuchen. Als Teil des Forschungsteams beschäftigt sich EP7 (Lehrstuhl für Fernerkundung, IGW, FSU Jena) mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Umsetzung der Permanent-Scatterer-Radarinterferometrie (PS-INSAR), mit deren Hilfe kleinste Deformationen der Erdoberfläche, beispielsweise ausgelöst durch Grundwasserspiegelschwankungen, registriert werden können. Im Zusammenhang mit Grundwasserpegeldaten und Pumpversuchen bei der zentralen Forschungsbohrung bei Erfurt werden Rückschlüsse über die Fluidbewegungen in den wasserführenden Schichten möglich sein. Erste Anwendungen des PS-INSAR Verfahrens im Bergbaugebiet bei Sondershausen haben gezeigt, dass Oberflächensenkungen im Bereich von wenigen mm/Jahr messbar sind.

 

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